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Steuer-Glossar

Midijob

Ein Midijob ist eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit einem regelmäßigen Verdienst von mehr als 603 € und höchstens 2.000 € im Monat. Diesen Bereich nennt man Übergangsbereich, früher hieß er Gleitzone. Du zahlst dort weniger Sozialabgaben als in einer Vollzeitstelle, bekommst aber die vollen Leistungen der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Für die spätere Rente zählt dein tatsächlicher Verdienst und nicht der reduzierte Beitrag.

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Häufige Fragen

Wie viele Stunden darf ich bei einem Midijob arbeiten?

Für den Midijob gibt es keine feste Stundengrenze. Entscheidend ist, dass dein regelmäßiger Verdienst über der Minijob-Grenze von 603 € und höchstens 2.000 € im Monat liegt. Arbeitsrechtlich gelten die üblichen Regeln, etwa Mindestlohn und Höchstarbeitszeit.

Wie wird ein Midijob versteuert?

Anders als der Minijob ist der Midijob lohnsteuerpflichtig. Dein Arbeitgeber behält die Lohnsteuer nach deiner Steuerklasse ein und führt sie an das Finanzamt ab. In der Steuererklärung holst du dir zu viel gezahlte Steuer über die Anlage N zurück.

Was sind die Nachteile eines Midijobs?

Du zahlst Lohnsteuer und Sozialabgaben, deshalb bleibt netto weniger übrig als bei gleichem Verdienst im Minijob. Dafür bist du kranken-, pflege- und arbeitslosenversichert und sammelst volle Rentenansprüche. Übst du den Midijob neben einer Hauptbeschäftigung aus, entfällt der Vorteil der reduzierten Beiträge.

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