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Steuer-Glossar

Leibrente

Eine Leibrente ist eine wiederkehrende Zahlung, die bis zum Lebensende der berechtigten Person läuft; geregelt ist sie in § 759 BGB. Meist meint der Begriff die Immobilien-Leibrente: Du verkaufst Haus oder Wohnung und erhältst statt eines einmaligen Kaufpreises eine monatliche Rente plus lebenslanges Wohnrecht. Bei einer solchen privaten Leibrente versteuerst du nur den Ertragsanteil. Dieser Anteil sinkt, je älter du bei Rentenbeginn bist.

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Häufige Fragen

Ist eine Leibrente steuerpflichtig?

Ja, aber nur mit dem Ertragsanteil. Startet die Rente mit 65 Jahren, sind beispielsweise 18 % der Zahlung steuerpflichtig, mit 85 Jahren nur noch 5 %. Je älter du bei Rentenbeginn bist, desto kleiner ist dieser Anteil.

Für wen lohnt sich eine Leibrente?

Vor allem für ältere Eigentümer, die in ihrer Immobilie wohnen bleiben und ihre Rente aufbessern wollen. Auch wenn keine Erben vorhanden sind oder die Immobilie in der Familie bleiben soll, kann das Modell passen. Der Kaufpreis fällt aber meist niedriger aus als beim direkten Verkauf.

Was sind die Nachteile einer Leibrente?

Du verlierst das Eigentum und bekommst unterm Strich weniger Geld als beim freien Verkauf. Stirbst du früh, enden die Zahlungen in der Regel und das restliche Kapital bleibt beim Käufer. Lass den Vertrag deshalb vor dem Abschluss fachlich prüfen.

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