Zum Inhalt springen
Steuer-Glossar

Lohnsteuer

Die Lohnsteuer ist keine eigene Steuerart, sondern eine Erhebungsform der Einkommensteuer. Der Arbeitgeber behält sie als Quellensteuer direkt vom Bruttolohn ein und führt sie an das Finanzamt ab. Wie hoch der Abzug ausfällt, hängt vor allem von Steuerklasse, Höhe des Arbeitslohns und Freibeträgen ab. Wer 2026 weniger als den Grundfreibetrag von 12.348 € verdient, zahlt in der Regel keine Lohnsteuer.

Passende Ratgeber

Häufige Fragen

Warum ab Januar 2026 mehr Lohnsteuer?

Zum Jahreswechsel ändern sich Grundfreibetrag, Beitragsbemessungsgrenzen und Vorsorgepauschale. Der Arbeitgeber wendet die neuen Werte ab Januar an. Dadurch kann der Abzug im Januar höher ausfallen als im Dezember. Häufig gleicht sich das über die Steuererklärung wieder aus.

Was ist der Unterschied zwischen Lohnsteuer und Einkommensteuer?

Die Lohnsteuer ist keine eigene Steuerart, sondern eine Erhebungsform der Einkommensteuer. Sie wird als Quellensteuer direkt vom Arbeitslohn einbehalten. Die Einkommensteuer wird dagegen erst im Veranlagungsverfahren festgesetzt, wobei die gezahlte Lohnsteuer darauf angerechnet wird.

Wer muss keine Lohnsteuer bezahlen?

Wer im Jahr weniger als den Grundfreibetrag von 12.348 € verdient, zahlt in der Regel keine Lohnsteuer. Auch steuerfreie Arbeitgeberleistungen lösen keinen Abzug aus. Ob im Einzelfall Lohnsteuer anfällt, hängt von deinen Lohnsteuerabzugsmerkmalen und der Steuerklasse ab.

Verwandte Begriffe

Allgemeine Erklärung, keine Steuerberatung im Einzelfall. Fachlich geprüft von der Redaktion steuern.org. Alle Begriffe von A bis Z