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Steuer-Glossar

Riester-Rente

Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte, grundsätzlich privat finanzierte Altersvorsorge. Der Staat zahlt eine jährliche Grundzulage von 175 € und für Kinder eine Kinderzulage. Ihre Beiträge kannst du bis zu einem Höchstbetrag von 2.100 € im Jahr als Sonderausgaben abziehen. Im Ruhestand wird die Rente nachgelagert besteuert, weil die Förderung schon in der Sparphase läuft.

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Häufige Fragen

Ist eine Riester-Rente noch sinnvoll?

Für Familien mit Kindern und für Menschen mit geringem Einkommen ist die Förderquote oft hoch, weil Grund- und Kinderzulagen viel bewirken. Singles ohne Kinder profitieren häufiger über den Sonderausgabenabzug. Ob sich dein Vertrag rechnet, hängt von Kosten, Einkommen und Zulagen ab und ist eine Einzelfallfrage.

Kann man sich die Riester-Rente auch einmalig auszahlen lassen?

Zu Beginn der Rente kannst du dir bis zu 30 % des angesparten Kapitals auf einmal auszahlen lassen. Der Rest fließt in eine lebenslange Rente. Die Einmalzahlung ist voll steuerpflichtig.

Was ist der Nachteil bei der Riester-Rente?

Abschluss- und Verwaltungskosten können die Rendite deutlich drücken, bei manchen Verträgen geht ein großer Teil der Beiträge in Nebenkosten. Wer den Mindesteigenbeitrag nicht erreicht, bekommt nur einen Teil der Zulage. Auch die Auszahlung wird nachgelagert besteuert.

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