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Steuer-Glossar

Zumutbare Belastung

Die zumutbare Belastung ist der Eigenanteil an außergewöhnlichen Belastungen, den du selbst tragen musst. Nur die Kosten, die darüber liegen, senken deine Einkommensteuer. Wie hoch der Anteil ist, hängt vom Gesamtbetrag der Einkünfte, vom Familienstand und von der Zahl der Kinder ab; er liegt zwischen 1 % und 7 % dieser Einkünfte. Der Prozentsatz wirkt stufenweise, der höhere Satz trifft also nur den Einkommensteil oberhalb der jeweiligen Stufe. Geregelt ist das in § 33 Abs. 3 EStG.

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Häufige Fragen

Wie hoch ist die zumutbare Eigenbelastung?

Sie ist kein fester Betrag, sondern ein Prozentsatz deines Gesamtbetrags der Einkünfte. Je nach Einkommen, Familienstand und Kinderzahl liegt er zwischen 1 % und 7 %. Deshalb fällt der Eigenanteil bei jedem anders aus.

Wie berechne ich meine zumutbare Belastung?

Du wählst zuerst die Tabelle, die zu deinem Familienstand und deiner Kinderzahl passt. Dann liest du den Prozentsatz deiner Einkommensstufe ab. Anschließend rechnest du stufenweise: Für jede Stufe gilt ihr eigener Satz, und die Zwischenergebnisse addierst du.

Wie hoch ist die zumutbare Belastungsgrenze für Krankheitskosten?

Für Krankheitskosten gibt es keine eigene Grenze. Es gilt dieselbe zumutbare Belastung wie bei anderen außergewöhnlichen Belastungen. Nur die privat bezahlten Kosten, die diesen Eigenanteil übersteigen, wirken steuermindernd.

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