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Steuer-Glossar

Steuermesszahl

Die Steuermesszahl ist ein gesetzlich festgelegter Faktor, mit dem aus der Bemessungsgrundlage einer Steuer der Steuermessbetrag wird. Bei der Grundsteuer multipliziert das Finanzamt den Grundsteuerwert mit der Steuermesszahl. Nach dem Bundesmodell gelten 0,31 Promille für Wohngebäude und 0,34 Promille für andere bebaute sowie unbebaute Grundstücke; einzelne Länder nutzen eigene Modelle mit abweichenden Werten. Bei der Gewerbesteuer liegt die Steuermesszahl bei 3,5 % des Gewerbeertrags.

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Häufige Fragen

Was ist eine Steuermesszahl?

Die Steuermesszahl ist ein gesetzlicher Faktor, der auf eine Bemessungsgrundlage angewendet wird. Bei der Grundsteuer führt sie zusammen mit dem Grundsteuerwert zum Grundsteuermessbetrag. Bei der Gewerbesteuer wird der Gewerbeertrag mit ihr multipliziert.

Was bedeutet der Steuermessbetrag bei der Grundsteuer?

Der Grundsteuermessbetrag ist das Zwischenergebnis aus Grundsteuerwert mal Steuermesszahl. Er wird dir vom Finanzamt mitgeteilt und an die Gemeinde weitergegeben. Bezahlen musst du ihn nicht, denn die Gemeinde rechnet ihn mit ihrem Hebesatz zur Grundsteuer hoch.

Wie hoch ist die Grundsteuermesszahl für ein Einfamilienhaus?

Nach dem Bundesmodell liegt sie für Wohngebäude bei 0,31 Promille. Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser, Mietwohngrundstücke und Eigentumswohnungen fallen darunter. Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen und Niedersachsen haben eigene Modelle, und auch Länder wie Sachsen oder das Saarland nutzen eigene Messzahlen. Maßgeblich ist das Recht deines Bundeslands.

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