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Steuer-Glossar

Hebesatz

Der Hebesatz ist ein Prozentsatz, den jede Gemeinde selbst festlegt. Mit ihm wird der Steuermessbetrag multipliziert, den das Finanzamt ermittelt hat. Das Ergebnis ist die Steuerschuld, also die Gewerbesteuer oder die Grundsteuer. Hebesätze gibt es für die Gewerbesteuer sowie für die Grundsteuer A, B und teilweise C.

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Häufige Fragen

Was ist ein Hebesatz einfach erklärt?

Der Hebesatz ist ein Prozentsatz, den deine Stadt oder Gemeinde festlegt. Das Finanzamt ermittelt den Steuermessbetrag, die Gemeinde multipliziert ihn mit dem Hebesatz. Daraus ergibt sich die Steuer, die du zahlen musst. Bei einem Hebesatz von 400 % wird der Messbetrag also mit 4 multipliziert.

Wie wird der Hebesatz für die Grundsteuer berechnet?

Der Hebesatz wird nicht berechnet, sondern von der Gemeindevertretung beschlossen. Er steht in der Haushaltssatzung oder in einer eigenen Hebesatzsatzung. Die Grundsteuer ergibt sich dann aus dem Grundsteuermessbetrag mal Hebesatz. Den Messbetrag teilt dir das Finanzamt im Grundsteuermessbescheid mit.

Kann eine Gemeinde einfach den Hebesatz erhöhen?

Ja, die Gemeinde darf ihren Hebesatz im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung ändern. Über die neue Höhe beschließt die Gemeindevertretung, meist zusammen mit dem Haushalt. Klagen von Eigentümern dagegen blieben vor Gericht häufig ohne Erfolg, solange die Erhöhung nicht willkürlich ist.

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