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Steuer-Glossar

Plausibilitätsprüfung

Eine Plausibilitätsprüfung kontrolliert, ob Angaben schlüssig, nachvollziehbar und realistisch sind. Sie deckt grobe Fehler und Widersprüche schnell auf, ersetzt aber keine vollständige inhaltliche oder rechnerische Prüfung. Bei der Steuererklärung achten ELSTER und das Finanzamt darauf, dass die eingetragenen Werte zusammenpassen. Fällt etwas auf, kann das Finanzamt Belege anfordern oder einzelne Positionen schätzen.

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Häufige Fragen

Was ist eine Plausibilitätsprüfung?

Sie ist eine überschlägige Kontrolle, ob Angaben logisch zusammenpassen und realistisch sind. Geprüft wird also nicht jeder Einzelwert, sondern das Gesamtbild. Grobe Fehler und Widersprüche fallen dabei schnell auf, versteckte Fehler aber nicht immer.

Wie prüft man Plausibilität?

Die Angaben werden mit Erfahrungswerten, Normen und den übrigen Daten des Falls verglichen. Beim Finanzamt kommen die vorausgefüllten Daten und frühere Erklärungen hinzu. Weicht etwas stark ab, wird nachgefragt oder genauer geprüft.

Welche Beispiele gibt es für Plausibilitätskontrollen?

Typisch sind Fahrtkosten, die nicht zur Entfernung passen, oder Handwerkerkosten ohne passende Rechnung. Auch Banken, Versicherungen und Kassenärztliche Vereinigungen arbeiten mit solchen Kontrollen. Fällt eine Position auf, folgt eine genauere Prüfung.

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