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Grundsteuer · Oberbergischer Kreis · Nordrhein-Westfalen

Grundsteuer Marienheide: Hebesatz 2025

In Marienheide beträgt der Hebesatz der Grundsteuer B 835 %, der Hebesatz der Grundsteuer A 450 % (Stand 30. Juni 2025). Pro 100 € Grundsteuermessbetrag zahlst du damit 835,00 € Grundsteuer im Jahr.

Hebesätze auf einen Blick

Grundsteuer B835 %2024: 699 %
Grundsteuer A450 %2024: 400 %
Stand30.06.202513.242 Einwohner

Deine Grundsteuer in Marienheide

€
Steht im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts

Grundsteuer B im Jahr: 835,00 €, je Vierteljahr 208,75 €

Zum ausführlichen Rechner

So berechnest du die Grundsteuer in Marienheide

Die Grundsteuer ergibt sich aus zwei Werten: dem Grundsteuermessbetrag aus dem Bescheid des Finanzamts und dem Hebesatz der Gemeinde. Die Formel lautet: Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 = Grundsteuer im Jahr.

Die Grundsteuer B gilt für bebaute und unbebaute Grundstücke, also Wohn- und Geschäftsgrundstücke. Die Grundsteuer A betrifft land- und forstwirtschaftliche Betriebe.

Grundsteuer B in Marienheide nach Messbetrag
MessbetragGrundsteuer im JahrJe Vierteljahr
25,00 €208,75 €52,18 €
50,00 €417,50 €104,37 €
75,00 €626,25 €156,56 €
100,00 €835,00 €208,75 €
150,00 €1.252,50 €313,12 €
200,00 €1.670,00 €417,50 €
300,00 €2.505,00 €626,25 €
BeispielGrundsteuer B in Marienheide bei 120 € Messbetrag
Grundsteuermessbetrag120,00 €
Hebesatz B 2025835 %
Rechnung120 € × 835 ÷ 100
Grundsteuer im Jahr1.002,00 €

Das sind 250,50 € je Vierteljahr.

Hebesätze der Grundsteuer in Marienheide seit 2023

Für 2025 hat Marienheide den Hebesatz B von 699 % auf 835 % erhöht. Für 2025 hat Marienheide den Hebesatz A von 400 % auf 450 % erhöht.

Seit 1. Januar 2025 wird die Grundsteuer nach der Grundsteuerreform mit neuen Messbeträgen berechnet. Hebesätze vor und nach 2025 lassen sich deshalb nicht direkt vergleichen: Ein höherer Hebesatz heißt nicht automatisch, dass du mehr zahlst.

Hebesätze in Marienheide
StichtagGrundsteuer AGrundsteuer B
31.12.2023400 %699 %
31.12.2024400 %699 %
30.06.2025450 %835 %

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland (Realsteuervergleich). Werte für 2025 mit den Änderungen bis 30. Juni 2025.

Marienheide im Vergleich

Damit liegt Marienheide über dem Median im Oberbergischer Kreis (795 %) und über dem Median in Nordrhein-Westfalen (664 %). Von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen haben 65 einen höheren Hebesatz B.

Wer ist für deine Grundsteuer zuständig?

  • Das Finanzamt bewertet das Grundstück und setzt den Grundsteuermessbetrag fest (Grundsteuermessbescheid). Zuständig ist das Finanzamt Gummersbach. Einspruch gegen den Messbescheid legst du innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe beim Finanzamt ein.
  • Die Gemeinde Marienheide beschließt den Hebesatz, verschickt den Grundsteuerbescheid und erhält die Zahlung. Gegen den Grundsteuerbescheid ist je nach Land Widerspruch oder Klage möglich; Weg und Frist nennt die Rechtsbehelfsbelehrung.
  • Einwände gegen den Messbetrag kannst du nur beim Finanzamt vorbringen, nicht gegen den Grundsteuerbescheid der Gemeinde.

Wann die Grundsteuer fällig ist

Die Grundsteuer wird in vier Raten fällig: am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November. Bei kleinen Jahresbeträgen kann die Gemeinde anderes bestimmen: bis 15 € einmal am 15. August, bis 30 € je zur Hälfte am 15. Februar und 15. August.

Auf Antrag zahlst du den Jahresbetrag in einer Summe am 1. Juli. Den Antrag stellst du bis 30. September des Vorjahres.

Grundsteuer in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Das Finanzamt bewertet Grundstücke in Nordrhein-Westfalen nach dem Bundesmodell mit Bodenrichtwert, Wohnfläche, Baujahr und gesetzlicher Miete; die Steuermesszahl für Wohngrundstücke beträgt 0,31 ‰. Mehr dazu auf der Seite Grundsteuer in Nordrhein-Westfalen.

Grundsteuer im Oberbergischer Kreis

Grundsteuer im Oberbergischer Kreis, 2025 und 2024
GemeindeEinwohnerGrundsteuer BB 2024Grundsteuer A
Gummersbach51.332795 %675 %401 %
WiehlWohnen 535 %, Nichtwohnen 960 %25.213508 %508 %260 %
LindlarWohnen 919 %, Nichtwohnen 1.491 %21.521903 %903 %442 %
WipperfürthWohnen 1.004 %, Nichtwohnen 1.855 %21.480860 %860 %345 %
RadevormwaldWohnen 532 %, Nichtwohnen 1.102 %21.457490 %490 %358 %
EngelskirchenWohnen 603 %, Nichtwohnen 917 %19.775650 %650 %469 %
WaldbrölWohnen 815 %, Nichtwohnen 1.309 %19.716755 %755 %252 %
BergneustadtWohnen 1.050 %, Nichtwohnen 2.000 %18.701959 %959 %370 %
Reichshof18.509785 %570 %388 %
Nümbrecht17.529730 %675 %299 %
HückeswagenWohnen 830 %, Nichtwohnen 1.357 %14.416795 %795 %338 %
Morsbach10.477829 %605 %875 %

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Hebesatz der Grundsteuer in Marienheide?

Der Hebesatz der Grundsteuer B beträgt 835 %, der Hebesatz der Grundsteuer A 450 %. Das ist der Stand vom 30. Juni 2025 laut amtlicher Statistik.

Wie viel Grundsteuer zahle ich in Marienheide?

Das hängt von deinem Grundsteuermessbetrag ab. Pro 100 € Grundsteuermessbetrag zahlst du damit 835,00 € Grundsteuer im Jahr. Den Messbetrag findest du im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts.

Hat Marienheide den Hebesatz für 2025 geändert?

Für 2025 hat Marienheide den Hebesatz B von 699 % auf 835 % erhöht.

Gilt dieser Hebesatz auch für 2026?

Die amtliche Statistik reicht bis 30. Juni 2025. Gemeinden können den Hebesatz jedes Jahr mit der Haushaltssatzung ändern. Den Hebesatz für 2026 findest du in deinem Grundsteuerbescheid oder in der Haushaltssatzung der Gemeinde Marienheide.

An wen zahle ich die Grundsteuer in Marienheide?

Die Grundsteuer zahlst du an die Gemeinde Marienheide oder an die Kasse, die im Grundsteuerbescheid genannt ist, etwa die der Verbandsgemeinde oder des Amtes. Bankverbindung und Kassenzeichen stehen im Bescheid.