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Grundsteuer · Kreis Euskirchen · Nordrhein-Westfalen

Grundsteuer Kall: Hebesatz 2025

In Kall gelten für die Grundsteuer B getrennte Hebesätze: 590 % für Wohngrundstücke, 1.180 % für Nichtwohngrundstücke (2025). Die Grundsteuer A beträgt 243 %. Für 2026 gilt wieder ein einheitlicher Hebesatz B von 793 % (Stand 30.06.2026). Pro 100 € Grundsteuermessbetrag zahlst du 2026 damit 793,00 € im Jahr.

Hebesätze auf einen Blick

Grundsteuer B Wohnen590 %2024 einheitlich: 555 %
Grundsteuer B Nichtwohnen1.180 %Geschäfts- und gemischt genutzte Grundstücke
Stand30.06.202511.133 Einwohner

Deine Grundsteuer in Kall

€
Steht im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts

Grundsteuer B 2026 im Jahr: 793,00 €, je Vierteljahr 198,25 €

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So berechnest du die Grundsteuer in Kall

Die Grundsteuer ergibt sich aus zwei Werten: dem Grundsteuermessbetrag aus dem Bescheid des Finanzamts und dem Hebesatz der Gemeinde. Die Formel lautet: Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 = Grundsteuer im Jahr.

In Kall gelten seit 2025 getrennte Hebesätze für die Grundsteuer B: 590 % für Wohngrundstücke, 1.180 % für Nichtwohngrundstücke. Welcher für dein Grundstück gilt, hängt von seiner Nutzung ab und steht in deinem Grundsteuerbescheid.

Die Grundsteuer B gilt für bebaute und unbebaute Grundstücke, also Wohn- und Geschäftsgrundstücke. Die Grundsteuer A betrifft land- und forstwirtschaftliche Betriebe.

Grundsteuer B in Kall nach Messbetrag und Nutzung
MessbetragWohngrundstück im JahrNichtwohngrundstück im Jahr
25,00 €147,50 €295,00 €
50,00 €295,00 €590,00 €
75,00 €442,50 €885,00 €
100,00 €590,00 €1.180,00 €
150,00 €885,00 €1.770,00 €
200,00 €1.180,00 €2.360,00 €
300,00 €1.770,00 €3.540,00 €
BeispielWohngrundstück in Kall bei 120 € Messbetrag
Grundsteuermessbetrag120,00 €
Hebesatz B Wohnen 2025590 %
Rechnung120 € × 590 ÷ 100
Grundsteuer im Jahr708,00 €

Das sind 177,00 € je Vierteljahr.

Hebesätze der Grundsteuer in Kall seit 2023

Für 2025 hat Kall getrennte Hebesätze eingeführt: 590 % für Wohngrundstücke, 1.180 % für Nichtwohngrundstücke. 2024 galt ein einheitlicher Hebesatz B von 555 %. Für 2025 hat Kall den Hebesatz A von 350 % auf 243 % gesenkt.

Seit 1. Januar 2025 wird die Grundsteuer nach der Grundsteuerreform mit neuen Messbeträgen berechnet. Hebesätze vor und nach 2025 lassen sich deshalb nicht direkt vergleichen: Ein höherer Hebesatz heißt nicht automatisch, dass du mehr zahlst.

Hebesätze in Kall
StichtagGrundsteuer AGrundsteuer B
31.12.2023350 %555 %
31.12.2024350 %555 %
30.06.2025243 %590 % Wohnen, 1.180 % Nichtwohnen
30.06.2026–793 % einheitlich

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Regionaldatenbank Deutschland (Realsteuervergleich). Werte für 2025 mit den Änderungen bis 30. Juni 2025. Getrennte Hebesätze 2025: IT.NRW. Hebesatz B 2026: IT.NRW.

Kall im Vergleich

Der Hebesatz für Wohngrundstücke liegt unter dem Median im Kreis Euskirchen (639 %) und unter dem Median in Nordrhein-Westfalen (664 %). Der Hebesatz für Nichtwohngrundstücke ist mit 1.180 % mehr als doppelt so hoch. Für den Vergleich nutzen Kreis- und Landesmedian die einheitlichen Werte der amtlichen Statistik.

Wer ist für deine Grundsteuer zuständig?

  • Das Finanzamt bewertet das Grundstück und setzt den Grundsteuermessbetrag fest (Grundsteuermessbescheid). Zuständig ist das Finanzamt Schleiden. Einspruch gegen den Messbescheid legst du innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe beim Finanzamt ein.
  • Die Gemeinde Kall beschließt den Hebesatz, verschickt den Grundsteuerbescheid und erhält die Zahlung. Gegen den Grundsteuerbescheid ist je nach Land Widerspruch oder Klage möglich; Weg und Frist nennt die Rechtsbehelfsbelehrung.
  • Einwände gegen den Messbetrag kannst du nur beim Finanzamt vorbringen, nicht gegen den Grundsteuerbescheid der Gemeinde.

Wann die Grundsteuer fällig ist

Die Grundsteuer wird in vier Raten fällig: am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November. Bei kleinen Jahresbeträgen kann die Gemeinde anderes bestimmen: bis 15 € einmal am 15. August, bis 30 € je zur Hälfte am 15. Februar und 15. August.

Auf Antrag zahlst du den Jahresbetrag in einer Summe am 1. Juli. Den Antrag stellst du bis 30. September des Vorjahres.

Grundsteuer in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Das Finanzamt bewertet Grundstücke in Nordrhein-Westfalen nach dem Bundesmodell mit Bodenrichtwert, Wohnfläche, Baujahr und gesetzlicher Miete; die Steuermesszahl für Wohngrundstücke beträgt 0,31 ‰. Mehr dazu auf der Seite Grundsteuer in Nordrhein-Westfalen.

Grundsteuer im Kreis Euskirchen

Grundsteuer im Kreis Euskirchen, 2025 und 2024
GemeindeEinwohnerGrundsteuer BB 2024Grundsteuer A
EuskirchenWohnen 497 %, Nichtwohnen 914 %59.977496 %496 %412 %
Mechernich29.116595 %595 %463 %
Zülpich21.906831 %690 %705 %
Weilerswist18.920692 %610 %880 %
Bad Münstereifel18.375900 %695 %355 %
Schleiden13.3901.008 %735 %1.240 %
Blankenheim8.382750 %650 %468 %
Nettersheim8.216580 %490 %380 %
HellenthalWohnen 750 %, Nichtwohnen 1.220 %7.783595 %595 %370 %
Dahlem 4.438639 %565 %266 %

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Hebesatz der Grundsteuer in Kall?

Kall hat für 2025 getrennte Hebesätze für die Grundsteuer B: 590 % für Wohngrundstücke, 1.180 % für Nichtwohngrundstücke. Der Hebesatz der Grundsteuer A beträgt 243 %.

Wie viel Grundsteuer zahle ich in Kall?

Das hängt von deinem Grundsteuermessbetrag ab. Pro 100 € Grundsteuermessbetrag zahlst du 2026 damit 793,00 € im Jahr. Den Messbetrag findest du im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts.

Hat Kall den Hebesatz für 2025 geändert?

Ja. Für 2025 gelten getrennte Hebesätze für Wohn- und Nichtwohngrundstücke statt eines einheitlichen Hebesatzes B.

Welcher Hebesatz gilt 2026?

Für 2026 gilt wieder ein einheitlicher Hebesatz B von 793 % (Stand 30.06.2026). Maßgeblich ist dein Grundsteuerbescheid 2026.

An wen zahle ich die Grundsteuer in Kall?

Die Grundsteuer zahlst du an die Gemeinde Kall oder an die Kasse, die im Grundsteuerbescheid genannt ist, etwa die der Verbandsgemeinde oder des Amtes. Bankverbindung und Kassenzeichen stehen im Bescheid.